VanEck startet All-in-one-ETF WBMO mit 2 % Bitcoin-Zielquote

VanEck hat den Wealth Builder ETF (WBMO) an der NYSE gestartet: ein aktiv verwalteter Multi-Asset-Fonds mit 2 % Bitcoin-Ziel und 0,26 % Nettokostenquote.

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Daniel Hartley

10/29/20261 min lesen

VanEck hat den Wealth Builder ETF aufgelegt, einen aktiv verwalteten Fonds, der Aktien, Anleihen, Sachwerte und eine kleine Bitcoin-Position in einem einzigen Produkt bündelt. Der Fonds wird seit dem 27. Oktober unter dem Kürzel WBMO an der New York Stock Exchange gehandelt, berichten Bitcoin Magazine und The Wealth Advisor.

Für Bitcoin ist eine Zielquote von 2 % vorgesehen, die sich laut The Wealth Advisor zwischen 1 und 5 % bewegen darf. Sachwerte wie Gold, Rohstoffe, natürliche Ressourcen und Infrastruktur haben ein Ziel von 7,5 % innerhalb einer Spanne von 4 bis 12 %. Der Rest verteilt sich auf globale Aktien und Anleihen, die über ETFs von VanEck und anderen Anbietern gehalten werden.

WBMO hält Bitcoin nicht direkt. Das Krypto-Engagement erfolgt über börsengehandelte Spot-Bitcoin-Produkte, die eine hundertprozentige Tochter auf den Kaimaninseln hält. Diese ist laut Bitcoin Magazine zum Quartalsende in der Regel auf 25 % des Fondsvermögens begrenzt. Die Bruttokostenquote liegt bei 0,33 % und sinkt durch einen Gebührenverzicht auf netto 0,26 %, einschließlich der Kosten der zugrunde liegenden Fonds.

Bitcoin rückt ins Kernportfolio

Das Produkt überführt VanEcks Wealth-Builder-Modellportfolios in einen einzigen börsennotierten Fonds; der Manager wählt die Bausteine aus, legt die Gewichte fest und schichtet um. Portfoliomanager David Schassler, Leiter Multi-Asset-Lösungen bei VanEck, vertritt laut The Wealth Advisor die Ansicht, dass die klassische 60/40-Aufteilung zwischen Aktien und Anleihen für Marktbedingungen entworfen wurde, die so nicht mehr bestehen.

Der Start ist Teil eines breiteren Trends: Emittenten integrieren Bitcoin zunehmend in klassische Allokationsprodukte statt nur in eigenständige Fonds. VanEck verwaltet rund 244 Mrd. $ und hat Bitcoin auch in anderen Strategien ausgebaut: Der NODE-Fonds erhöhte seinen Anteil an Bitcoin-ETPs von etwa 7 % Ende Juni auf 16,8 % Ende September, wie Bitcoin Magazine berichtet.

VanEck weist in seinen Unterlagen darauf hin, dass Digital-Asset-ETPs extrem schwanken können. Die geringe Zielgewichtung begrenzt den Einfluss von Bitcoin-Ausschlägen auf den Gesamtfonds und erlaubt Beratern zugleich ein Engagement ohne eigenes Krypto-Konto.

Quelle: Bitcoin Magazine, The Wealth Advisor, VanEck

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