Uniswap Labs öffnet Gebührentool TJAR für Apps, Robinhood macht den Anfang

Uniswap Labs veröffentlicht TJAR, ein Open-Source-Tool, das App-Gebühren in einen gewünschten Token umwandelt. Erster Partner ist Robinhood mit USDC und USDG.

DEFIETHEREUMNEWS

Sofia Marchetti

10/29/20261 min lesen

Uniswap Labs hat TJAR veröffentlicht, ein Open-Source-Werkzeug, mit dem Anwendungen eingenommene Gebühren in einen Token ihrer Wahl umwandeln können. Das berichtete The Block am 29. Oktober. Erster Integrationspartner ist Robinhood, weitere sollen laut Uniswap folgen.

TJAR basiert auf Token Jar, dem System, das Uniswap für die eigenen Protokollgebühren entwickelt hat. Nach Angaben von Uniswap wurden darüber im September Umwandlungen im Wert von mehr als 15,3 Mio. $ abgewickelt. Apps, die Gebühren einnehmen, halten oft Tausende verschiedener Token auf mehreren Chains. Bisher mussten Teams meist eigene Systeme bauen, um sie zusammenzuführen.

So funktioniert es

Eine App wählt den gewünschten Token und legt einen Betrag fest. Laut Dokumentation können sogenannte Searcher diesen Betrag über einen Vertrag namens Releaser zahlen und im Gegenzug Assets aus dem Jar entnehmen. Das Jar setzt selbst keine Preise: Die Searcher entscheiden, ob sich ein Geschäft lohnt, und die Zahlung geht an den von der App bestimmten Empfänger.

Uniswap selbst schickt UNI an eine Burn-Adresse. Andere Apps können Token und Ziel frei wählen. Die Einrichtung erfordert eine einzige Transaktion, Token, Preis oder Empfänger lassen sich jederzeit ändern oder dauerhaft festschreiben. Die Uniswap DAO kann eine optionale Protokollgebühr auf TJAR einführen, derzeit ist keine festgelegt.

Robinhood setzt TJAR bereits auf allen unterstützten Chains für Gebühren ein, die über die Uniswap-API anfallen. Sie werden beim Eingang umgewandelt, Robinhood erhält sie in USDC und USDG. Die Handelsprotokolle von Uniswap laufen zudem auf Robinhood Chain, Web-App, Wallet und API unterstützen die Aktien-Token von Robinhood.

TJAR ist auf sieben Chains live, Code, Vertragsadressen und Audit-Berichte stehen Entwicklern zur Verfügung. Damit steht ein Werkzeug, das Uniswap zunächst für die eigenen Gebühren gebaut hat, auch anderen Unternehmen offen.

Quelle: The Block, Uniswap Labs

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