Telegram weitet Start von Money aus, der integrierten Self-Custody-Wallet für Gram

Die frühere Gram Wallet speichert und versendet Gram und kauft Geschenke und Nutzernamen. Walt-Nutzer können Gram ohne Netzwerkgebühren übertragen.

TON & TELEGRAM

Sofia Marchetti

10/9/20261 min lesen

selective focus photography of person using smartphone
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Telegram öffnet Money, seine native Self-Custody-Wallet, die bisher Gram Wallet hieß, für einen größeren Nutzerkreis im Messenger. Die Wallet dient zum Aufbewahren und Versenden von Gram, dem Token des TON-Netzwerks, sowie zum Kauf von Telegram-Geschenken und sammelbaren Nutzernamen. Die Ankündigung spricht von einem Rollout an über eine Milliarde Telegram-Nutzer, die Verfügbarkeit nach Plattform und Region ist jedoch nicht unabhängig bestätigt.

Der Start erfolgt schrittweise. Pavel Durov hatte am 31. August erklärt, die Wallet sei für eine begrenzte Gruppe bereit, nachdem TON-Validatoren einen Smart Contract genehmigt hatten, der künftige Upgrades ohne Umzug von Guthaben oder Adresswechsel erlaubt. Private Schlüssel bleiben auf dem Gerät, Telegram kann Transaktionen weder einfrieren noch rückgängig machen oder wiederherstellen. Die Wallet ist Teil von Durovs siebenstufigem Plan Make TON Great Again.

Telegrams bisherige Wallet-App wurde am 28. September in Walt umbenannt. Walt bietet Handel, Peer-to-Peer-Überweisungen, tokenisierte Aktien und ETFs, Perpetual Futures und Earn-Programme für über 300 Assets. Laut Ankündigung lässt sich Gram von Walt sofort und ohne Netzwerkgebühren zu Money übertragen. Für externe Blockchain-Transfers können weiterhin Gebühren anfallen.

Walt warnt, dass Betrüger sich nach der Umbenennung als Support ausgeben könnten. Guthaben, Einzahlungsadressen und Sicherheitseinstellungen seien unverändert, eine Migration oder erneute Verifizierung sei nicht nötig. Mitarbeiter würden nie nach Recovery-Phrasen fragen oder zur Überweisung auf eine neue Adresse auffordern.

Quelle: TON Daily, UseTheBitcoin.

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