Südkorea will Stablecoins per Devisengesetz als Zahlungsmittel regulieren
Bank of Korea und Regierung wollen noch in diesem Jahr einen Entwurf vorlegen. Der Digital Asset Basic Act steht kurz vor dem Abschluss.
REGULATIONSTABLECOINS & CBDC
Lukas Brenner
10/23/20261 min lesen
Südkoreas Regierung und die Bank of Korea wollen das Devisengesetz noch in diesem Jahr ändern, damit Stablecoins als Zahlungsmittel reguliert werden. Das berichtete The Block am 23. Oktober unter Berufung auf das lokale Medium Digital Asset. Die Zentralbank stimmt sich mit der Regierung über Regeln für grenzüberschreitende Transaktionen mit digitalen Vermögenswerten und ein Überwachungssystem ab.
Hintergrund ist die Prüfung durch die Nationalversammlung im vergangenen Jahr. Abgeordnete forderten damals, die Zahlungsinfrastruktur auf internationales Niveau zu bringen und Geldwäscherisiken durch den Markteintritt globaler Kryptobörsen einzudämmen. Die Bank of Korea plant zudem eine internationale Kooperation gegen illegale Krypto-Transaktionen und nennt Mixer sowie nicht gehostete Wallets als Quellen von Anonymität.
Parallel soll der Digital Asset Basic Act eine Lizenzpflicht für Börsen und Regeln für die Ausgabe von Stablecoins einführen. Der Vorsitzende der Finanzaufsicht FSC, Lee Eog-weon, sagte am 22. Oktober bei einer Anhörung, die Gespräche über das Gesetz stünden kurz vor dem Abschluss und es werde so bald wie möglich eingebracht. Bis dahin will die Zentralbank Regulierungsarbitrage begrenzen.
Quelle: The Block.
