Starknet senkt Kosten für Falcon-512-Prüfung um 46,5 % auf 0,023 $
Ein Starknet-Wettbewerb senkte den Gasbedarf für die Prüfung quantensicherer Falcon-512-Signaturen um 46,5 % auf geschätzt 0,023 $ je Prüfung, so TokenPost.
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Sofia Marchetti
10/29/20261 min lesen


Ein öffentlicher Optimierungswettbewerb von StarkWare und der Starknet Foundation hat die Kosten für die Prüfung von Falcon-512-Signaturen auf Starknet um 46,5 % gesenkt. Eine Verifizierung kostet damit geschätzt 0,023 $, wie TokenPost am 29. Oktober berichtete.
Falcon-512 ist ein gitterbasiertes Signaturverfahren, das auch Angriffen künftiger Quantencomputer standhalten soll. Die Ausgangsbasis des Wettbewerbs lag bei 48.398.466 Gas. Nach einem Referenzlauf am 18. Oktober stellten die Teilnehmer 22 Rekorde in Folge auf. Der aktuelle Bestwert liegt im Schnitt bei rund 25,9 Millionen Gas, ein früherer Rekord bei 27.915.721 Gas.
Gewertet wird der durchschnittliche Sierra-Gasverbrauch über 27 zurückgehaltene Signaturen. Zulässige Implementierungen müssen die Parameter von Falcon-512 und das SHAKE-256-Hashing beibehalten, gültige Signaturen akzeptieren, fehlerhafte oder manipulierte ablehnen und Tests gegen bekannte Schwachstellen bestehen. Laut Coinfomania spielten KI-Agenten im Wettbewerb eine wichtige Rolle.
Noch ohne Audit
Die Zahlen sind mit Vorsicht zu lesen. Die 0,023 $ sind eine Näherung auf Basis der Starknet-Gaspreise und betreffen nur die Signaturprüfung, nicht eine vollständige Transaktionsgebühr. Weder der Ausgangscode noch der Rekordcode wurde geprüft, OpenZeppelin hat die Ergebnisse weder begutachtet noch bestätigt. Eine frühere experimentelle Falcon-512-Überweisung im Starknet-Mainnet von einem ungeprüften Konto kostete etwa 0,06 $. Dieser Wert umfasste jedoch eine komplette Transaktion und ist nicht direkt vergleichbar.
Die Arbeit fügt sich in eine breitere Quantendebatte bei Starknet ein. In einer unverbindlichen Abstimmung, die am 22. Oktober endete, unterstützten 93,52 % der Stimmkraft bei 3.236 Stimmen die Erforschung eines Wechsels vom Ethereum-Layer-2 zu einem post-quantensicheren Layer 1. Ein Whitepaper-Entwurf soll im November folgen, Starknet-Chef Eli Ben-Sasson nennt 2027 als Ziel für Quantensicherheit.
Günstigere Prüfungen sind relevant, weil quantenresistente Konten so als Smart Contracts ohne netzweites Upgrade möglich würden. Ein produktiver Einsatz setzt aber unabhängige Audits voraus.
Quelle: TokenPost, Coinfomania, CryptoTicker
