Ethereum-Entwickler verschieben Glamsterdam-Aktivierung im Hoodi-Testnetz
Der für den 26. Oktober geplante Hoodi-Fork samt Anhebung des Gaslimits auf 200 Mio. ruht, bis die Folgen von EIP-8037 für Smart Contracts geprüft sind.
ETHEREUM
Daniel Hartley
10/22/20261 min lesen
Die Ethereum-Kernentwickler haben das Glamsterdam-Upgrade im Hoodi-Testnetz verschoben, das für den 26. Oktober um 17:42:48 UTC angesetzt war. Die Entscheidung fiel im All Core Developers Execution Call #248; die Ethereum Foundation aktualisierte ihre Ankündigung am 22. Oktober. Auch die geplante Anhebung des Hoodi-Gaslimits auf 200 Millionen ist ausgesetzt. Einen neuen Termin gibt es noch nicht.
Als Grund nannten die Entwickler weiteren Prüfbedarf, wie EIP-8037, das die Gaskosten für das Anlegen neuer Zustände erhöht, mit Smart Contracts im Mainnet zusammenwirkt. Eine Analyse von ChainSecurity vom 13. Oktober untersuchte das Zusammenspiel mit EIP-8038. Nach den neuen Regeln könnten manche Contracts fehlgeschlagene Vorgänge dauerhaft festschreiben; ein neuer Speicherplatz könnte 110.020 statt 22.100 Gas kosten. ChainSecurity fand 13 betroffene Contracts und informiert die Projekte.
Im Sepolia-Testnetz ist Glamsterdam bereits seit dem 6. Oktober aktiv. Das Upgrade umfasst 18 geplante EIPs, darunter die im Protokoll verankerte Trennung von Proposer und Builder (EIP-7732) und Zugriffslisten auf Blockebene (EIP-7928). Für das Mainnet hatten die Entwickler Anfang Dezember erwogen. Laut Ethereum Foundation müssen Mainnet-Nutzer und ETH-Halter nichts unternehmen.
Quelle: Ethereum Foundation Blog, Bitcoin Foundation News.
