Coinbase-Chef: KI-Agenten könnten 0,25 $ pro Artikel per x402 zahlen
Coinbase-CEO Brian Armstrong sagte am 29. Oktober, Stablecoins und das x402-Protokoll könnten KI-Agenten das Bezahlen pro Artikel ermöglichen statt Abos.
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Hana Kimura
10/29/20261 min lesen


Coinbase-CEO Brian Armstrong hat am 29. Oktober erklärt, Stablecoins und KI-gestützte Zahlungen könnten das Abomodell für Online-Inhalte infrage stellen. Leser sollten kein Monatsabo brauchen, um einen einzelnen Artikel zu lesen, schrieb er auf X, wie U.Today und 36Crypto berichten.
In dem von ihm skizzierten Modell ruft ein KI-Agent einen Artikel im Auftrag des Nutzers ab und bezahlt den Verlag nur für diesen einen Text in Stablecoins. In den Berichten diente ein Verlag als Beispiel, der vor dem Zugriff 0,25 $ verlangt. Armstrong schrieb, Stablecoins und x402 erlaubten Unternehmen, Mikrozahlungen für die Nutzung anzunehmen und Reibung beim Bezahlen zu verringern.
x402 ist ein offenes Protokoll, das Coinbase im Mai 2025 vorgestellt hat. Der Name verweist auf den HTTP-Statuscode 402 „Payment Required“, der in Webstandards zwar vorgesehen, für echte Zahlungen aber kaum genutzt wurde. Das Protokoll erlaubt es einer Website, innerhalb einer gewöhnlichen Webanfrage eine Zahlung anzufordern, die Software wie ein KI-Agent automatisch begleichen kann.
Ausbau der Infrastruktur
Coinbase hat zuletzt Infrastrukturpartner gewonnen. Im Juni ging das Unternehmen eine Partnerschaft mit Amazon Web Services ein, damit Verlage, die AWS CloudFront und die Web Application Firewall nutzen, KI-Agenten Anfragen per x402 berechnen können. Im September startete Cloudflare sein Monetization Gateway in einer geschlossenen Beta. Damit können Unternehmen über eine weitere x402-Implementierung Agenten den Zugang zu Websites, Datensätzen und APIs in Rechnung stellen.
Konkrete Verlage, die eine Bezahlung pro Artikel planen, nannte Armstrong nicht. Zahlen dazu, wie viele Inhalte derzeit auf diese Weise verkauft werden, enthielten die Berichte nicht. Damit das Modell in großem Maßstab funktioniert, müssten Verlage den Standard unterstützen und Nutzer Agenten mit gedeckten Stablecoin-Wallets einsetzen.
Der Vorstoß passt zu den Bemühungen von Börsen und Zahlungsfirmen, KI-Agenten eigene Wallets und Ausgaberegeln zu geben, ein Trend, den inzwischen auch Aufsichtsbehörden prüfen.
Quelle: U.Today, 36Crypto
